Deutsches Historisches Tonarchiv

Ihr Online Facharchiv für Zeitgeschichte mit Forschungs- und Bildungsmaterial aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches, der Weimarer Republik und des 3. Reiches

 

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Das Historische Tonarchiv als digitales Online Facharchiv für Zeitgeschichte verfolgt die Absicht, immer mehr schwindendes Geschichtsmaterial aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches,  der Weimarer Republik und des 3. Reiches zu sichern, chronologisch aufzubereiten und Interessierten für Wissenschaft, Forschung, Recherche und Lehre bereitzustellen. Hierbei steht durchweg die Wissensvermittlung im Vordergrund. Insbesondere Lehrkräfte, Forscher, Historiker, Publizisten, Redakteure, aber auch Schulen, Universitäten, Museen oder ganz natürliche Personen haben die Möglichkeit eines freien Zugangs auf unbewertetes, unverfälschtes, mindestens 65 Jahre altes Originalgeschichtsmaterial in digitaler Form. Die Vergabe von Archivmaterialien wird nicht durch Prüfung eines "berechtigten Interesses" oder ähnlichen Zensur- und Einschränkungskontrollen abhängig gemacht. Es handelt sich bei allen Fachgebieten dieses Archivs ausschließlich um Lehr-, Bildungs-  und Arbeitsmaterial, welches nicht für öffentliche Vorführungen bestimmt ist. Bitte beachten Sie im Übrigen die jeweiligen gesetzlichen Bestimmungen und Einschränkungen Ihres Landes.

Der wesentliche Teil des hier eingestellten, pädagogisch wertvollen, historischen Lehr- und Informationsmaterials unterrichtet über eines der dunkelsten Kapitel neuer deutscher Geschichte - die Zeit zwischen 1933 und 1945. So sollen diese hier veröffentlichten Materialien als authentische, aufklärende Geschichtsgrundlagen auch Mahnung an die Völker der Welt sein, was Krieg und Gewaltherrschaft, Diktatur und Willkür an Leid und Schrecken über die Menschen bringen lassen.

Dieses Onlinearchiv steht allen Menschen weltweit zur Verfügung - auch Interessierten aus Deutschland. Daher:

Alle Geschichtsmaterialien dieses Facharchivs werden ausschließlich auf den Grundlagen des Artikel 5, Absatz 1 des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland („Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Eine Zensur findet nicht statt.") und den anwendungsverbindlichen Vorgaben der Europäischen Union sowie internationalen gesetzlichen Regelungen und Vereinbarungen zum Anerkenntnis der allgemeinen Regeln des Völkerrechtes und als Bestandteil des deutschen Bundesrechtes gemäß Artikel 25 Grundgesetz, zur historischen Aufarbeitung und Lehre bereitgestellt. Hierzu gehört die rechtsverbindliche Grundrechtecharta (EU-Grundlagenvertrag, Vertrag von Lissabon, Reformvertrag) über das uneingeschränkte Recht der straf- und verfolgungsfreien Meinungs- und Bildungsfreiheit und der damit verbundenen souveränen Selbstbestimmung aller EU-Bürger entsprechend Artikel 11 („Jede Person hat das Recht auf freie Meinungsäußerung. Dieses Recht schließt die Meinungsfreiheit und die Freiheit ein, Informationen und Ideen ohne behördliche Eingriffe und ohne Rücksicht auf Staatsgrenzen zu empfangen und weiterzugeben.“), des Artikel 19, 217 A (III) der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte („Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten.“), die Europäische Konvention zum Schutze der Menschenrechte und Grundfreiheiten in Artikel 10 und der internationale Pakt über bürgerliche und politische Rechte Band 256, Seite 308. Dieses Geschichtsmaterial dient darüber hinaus ausschließlich der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken entsprechend des § 86 (3) des Strafgesetzbuches der Bundesrepublik Deutschland, insbesondere aber auch der authentischen Information und Darstellungsaufklärung des Nationalsozialismus, der Mahnung für Frieden und Einhaltung von Menschenrechten.

Gemäß der Rechtsprechung des deutschen Bundesgerichtshofes (BGH) dient eine Online-Verbreitung (Ausnahme bestimmter Strafverbote § 86, 86a, 130 StGB) auch allgemein der staatsbürgerlichen Aufklärung, da sie zur Anregung der politischen Willensbildung und Verantwortungsbereitschaft des Staatsbürgers und damit zur Förderung seiner politischen Mündigkeit Wissen vermittelt.

Ein erheblicher Teil der Materialien dieses historischen Tonarchivs entstand während der Zeit des Nationalsozialismus und unterliegt in der Bundesrepublik Deutschland besonderen Nutzungsbedingungen. Entsprechend deutscher Gesetzgebung und darüber hinaus werden in diesem Tonarchiv zur Abwehr kinder- und jugendgefährdender Medieninhalte keine Liedtexte, Schriften, Bilder, Filme und dergleichen Online zugänglich gemacht oder zum Download bereitgestellt. Der Geschichtsinteressent kann immer nur eine Kopie eines Datenträgers zu einem von ihm ausgewählten Fachbereich erwerben, welcher bedarfsspezifisch erst nach seiner Bestellung zusammengestellt, gefertigt und auf handelsüblichen CD Rohlingen gebrannt wird. Massenvervielfältigungen besitzen keinen historischen Informationshintergrund in diesem Sinne und werden daher nicht angeboten. Dies gilt auch für Universitäten, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen. Einige Filmdokumente können in Deutschland wegen ihres stark propagandistischen oder kriegerischen Inhalts noch heute Beschränkungen unterliegen und dürfen nur unter fachlicher Begleitung gesichtet werden, was eine private Recherche und Forschung nicht verbietet.

Wir distanzieren uns ausdrücklich mit den hier zur Bildung und Forschung zur Verfügung gestellten Inhalten, seinen Beschreibungen, Informationen und Informationsangeboten von jeglicher rechtsradikaler oder neofaschistischer Gesinnung. Eine Wertung der hier eingestellten Objekte findet nicht statt. Alle Beschreibungen ergeben sich lediglich aus den Inhalten der einzelnen Materialien.

Auch, wenn einige Ton-, Bild- oder Filmelemente unbestritten schon damals fragwürdigen Anspruch hatten, heute mehr denn je befremdlich wirken, so sehr erfüllen sie die Notwendigkeit für eine Möglichkeit der staatsbürgerlichen Aufklärung, objektiver, unverfälschter Geschichtsdarstellung und politischer Diskussionen. Lehr- und Informationsmaterial aus diesem Facharchiv wird nicht an Personen abgegeben, welche in irgendeiner Art und Weise Anhaltspunkte dafür geben, dass sie gegensätzliche Interessen verfolgen, als die hier vorgetragenen.

Ausdrücklich nicht erwünscht ist eine Verlinkung von tendenziösen Internetpräsentationen, gleich welcher Sprache oder Herkunftsland.

Sollte jemand auf diesen Seiten Unstimmigkeiten vorfinden, welche den oben genannten gesetzlichen Vorschriften, Regelungen und Intentionen nicht entsprechen bzw. nicht geeignet sind, der wird gebeten, uns umgehend zu benachrichtigen, damit Betreffendes entfernt oder abgeändert werden kann. Bitte informieren Sie uns auch, falls Sie fehlerhafte Angaben gefunden haben. Alle Daten und Bezeichnungen in diesem Archiv sind vorbehaltlich versehentlicher Fehlbeschreibungen ohne Gewähr. Ein Rechtsanspruch, gleich welcher Art, ist hier nicht abzuleiten.

Wir sind bestrebt, auf dieser Internetpräsentation die Urheberrechte der verwendeten Grafiken, Texte, Ton- und Filmdokumente zu beachten, selbst erstelltes zu nutzen, auf lizenzfreie oder für die Allgemeinheit frei zugängliche und nutzbare Materialien in oben genannter Form zurückzugreifen oder vom Urheber für uns freigegebenes Material zu verwenden.
Nach mehr als 65 Jahren ist es insbesondere durch die wechselvolle Geschichte Deutschlands selten möglich, den eindeutigen Urheber für ein Werk ausfindig zu machen bzw. den Urheber um eine Überlassung von Verwendungsrechten zu bitten. Dies betrifft insbesondere Materialien aus der Zeit zwischen 1933 und 1945, weil auf Befehl der alliierten Militärbehörden mit dem Sieg über das 3. Reich alle nationalsozialistischen Strukturen aufgelöst, verboten oder enteignet und deren Bestände als Beutegut beschlagnahmt wurden.
Eine nachweislich legitime Rechteübertragung der Urheber von Werken aus der Zeit des deutschen Kaiserreiches, der Weimarer Republik und des 3. Reiches an staatliche Archive, Stiftungen oder Gesellschaften der erst im Jahr 1949 politisch wie territorial jeweils neu gegründeten beiden deutschen Staaten BRD und DDR, welche nicht Rechtsnachfolger des deutschen Kaiserreiches, der Weimarer Republik und des 3. Reiches sind, ist nach eingehender Recherche nicht bekannt und konnte bisher nicht nachgewiesen werden.

Falls Sie trotzdem vermuten, dass von dieser Internetpräsenz aus eines Ihrer Schutzrechte (Urheberrechte) verletzt wird, teilen Sie uns dies bitte sofort mit, damit umgehend Abhilfe geschaffen werden kann. Bitte nehmen Sie zur Kenntnis, dass die kostenpflichtige Einschaltung eines Anwalts nicht unserem wirklichen oder mutmaßlichen Willen entspricht und deren Aufwendungen deshalb nicht beglichen werden.

Dieses Archiv ist ein Hobbyprojekt, entstanden und geführt durch eine Interessengemeinschaft geschichtlich interessierter Personen und Privatarchive. Jeglicher Abverkauf erfolgt nicht gewinnorientiert. Die Erlöse werden für den Erhalt dieser Internetpräsentation, dem Erwerb von Material zur Erweiterung des Archivs und sonstiger anfallender Kosten verwendet. Für Interessenten besteht die Möglichkeit Geschichtsmaterial zu tauschen, sofern es für dieses Archiv von mindestens gleichwertem Vorteil ist. Sollten auch Sie über Geschichtsmaterial (Fotos, Ton- u. Filmaufnahmen, sachbezogene Bücher und Schriften beispielsweise) bis 1945 verfügen, welches Sie uns gern auch leihweise zur Verfügung stellen würden, dann bitte tun Sie das. Ihre Bereitstellung ist immer eine Hilfe.

Mit einer Materialbestellung aus dem Tonarchiv bestätigen Sie, dass Sie dieses nur zu oben genannten Zwecken verwenden und, sofern vorhanden,  nach den gesetzlichen Bestimmungen Ihres Landes handhaben werden.

 

 

United Nations
Office of the High Commissioner for Human Rights
Palais des Nations
CH-1211 Geneva 10, Switzerland


Amnesty International
Sektion der Bundesrepublik Deutschland e.V.
D - 53108 Bonn

 

 

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